Amalgam ist eine Legierung des Quecksilbers mit anderen Metallen, überwiegend Silber und Zinn, manchmal auch Kupfer oder Gold und wird in der Zahnmedizin als Füllungsmaterial bei Zahnschäden durch Karies im Seitenzahnbereich verwendet.

In der Vergangenheit ist Amalgam wegen einer möglichen gesundheitsgefährdenden Wirkung verstärkt in die Kritik geraten, jedoch gibt es noch immer keine gesicherten, wissenschaftlichen Beweise für seine Schädlichkeit.

Dennoch ist zumindest für bestimmte Personenkreise die Verwendung von Amalgam-Füllungen bedenklich: Hierzu gehören Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und bei einer vom Allergologen nachgewiesenen Quecksilber-Allergie sowie Kinder bis zum 6. Lebensjahr.

Als Patient haben Sie verschiedene Alternativen für die notwendige Füllungstherapie – sowohl bei neuen Füllungen als auch bei einer geplanten Amalgam-Sanierung – zur Verfügung. Bei allen Möglichkeiten sind Risiken und Nutzen gegenseitig abzuwägen. Eine endgültige Entscheidung über die Auswahl des Materials sollte nach einer gründlichen, zahnärztlichen Beratung erfolgen.

Alternativen zu Amalgamfüllungen sind beispielsweise Inlays, hochwertige Einlagefüllungen aus Gold oder Keramik. Unabhängig vom verwendeten Material erfordern Inlays ein Höchstmaß an Präzision, zahntechnischer Fertigkeiten und zahnärztlichem Können, da sie ganz individuell für jeden Patienten angefertigt werden.

Der Unterschied zwischen Gold- und Keramik-Inlays liegt darin, dass ein Gold-Inlay höchste Ansprüche an Sicherheit, Haltbarkeit, Passgenauigkeit und Mundverträglichkeit erfüllt und als zahnärztlicher Werkstoff, bis auf die Farbe, den Eigenschaften der natürlichen Zähne am nächsten kommt. Das Keramik-Inlay dagegen zeigt eine perfekte, natürliche Ästhetik und kann Ihrer persönlichen Zahnfarbe angeglichen werden..

Wofür immer Sie sich entscheiden, lassen Sie sich im Vorfeld ausführlich unter der Abwägung aller Risiken und Vorteile aufklären. Gern beraten wir Sie hierzu ganz individuell – orientiert an Ihren Bedürfnissen, Ihrer allgemeinmedizinischen Ausgangslage und Ihrer ganz persönlichen Zahnfüllungs-Situation.

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